Flöhe

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Bild: Hundefloh (Ctenocephalides canis)

 

Flöhe (Siphonaptera)

Ihre Stiche führen zu starkem Juckreiz, was Entzündungen und offene Stellen der Haut verursachen kann. So können auch hier durch Bakterien verursachte Sekundärinfektionen entstehen.

Bei einer längeren Hungerperiode parasitieren Flöhe auch an "Fremdwirten". In der Zwischenzeit halten sie sich vorzugsweise in Polstermöbeln und Teppich in der Nähe ihrer Wirte auf.

Bei einem Flohbefall sollte schnell gehandelt werden, denn ein Weibchen legt innerhalb von 4 Wochen ca. 300 Eier! Ein gesichteter Floh macht so nur ca. 5 % des Befallsvolumens aus.

Um Flöhe loszuwerden, bedarf es mehr als einen Fogger (Raumvernebler) oder handelsübliche Sprühinsektizide. Diese bringen absolut gar nichts, im Gegenteil - hier werden Resistenzen geschürt. Deshalb wird hier mit speziellen Präparaten im Spritzverfahren gearbeitet. Bei diesem Anwendungsverfahren werden Ihre Räumlichkeiten auf den Kopf gestellt und komplett behandelt. Diese Methode ist sehr erfolgreich, quasi mit einem Mal erledigt!

Falls Sie Kinder und Haustiere haben, kann ich Sie ein wenig beruhigen. Diese Präparate wurden extra für den Wohnbereich hergestellt. Sie sind nicht "giftig", geruchlos und flecken auch nicht auf Textilien. Nur bei hochgradig allergischen oder empfindlichen Menschen sollte man eine Behandlung abwägen.

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